
1. Landwirtschaft & ländlicher Raum
Die Landwirtschaft ist Identität, Kulturlandschaft und Lebensgrundlage der Grafschaft Bentheim - nicht nur ein Wirtschaftszweig. Landwirtschaftliche Familienbetriebe brauchen keine Bevormundung und Überregegulierung, sondern verlässliche politische Rahmenbedingungen und echte selbstbestimmte Entwicklungsperspektiven.
Meine Position: entschlossener Einsatz für die Interessen der Landwirtschaft
Es ist mein erklärtes Ziel, wirtschaftliche Weiterentwicklung in der Landwirtschaft aktiv zu ermöglichen – durch schlanke Genehmigungsprozesse, eine proaktive Wirtschaftsförderung und den engagierten Einsatz für die Interessen unserer landwirtschaftlichen Familienbetriebe auf Kreisebene sowie gegenüber Land und Bund.
Was den Umweltschutz betrifft da bin ich klar: Ich stehe ein für den Vorrang beim Ausbau der Qualität bestehender Naturschutzflächen und deren Ergänzungen in verantwortungsvoller und guter Kooperation mit der Eigentümerschaft.
Im Bereich Energie ist die Grafschaft mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien bereits sehr vorbildlich und produziert mehr als sie verbraucht. Neben einem weiteren Ausbau werde und ich mich als Landrätin für eine regionale Speicherung und Nutzung einsetzen. Denn: die eigene Produktion ist doch vor Ort nutzbar zu machen - auch mit Blick auf die Energiekosten.

2. Wirtschaft & Mittelstand
Inhabergeführte Unternehmen und der regionale Mittelstand sind das Fundament der Grafschaft. Eine leistungsfähige Kreisverwaltung muss kundenfreundlich, digital und zugewandt sein. Gute interkommunale Zusammenarbeit kann Ressourcen bündeln und Qualität sichern.
Meine Position: Verwaltung als Dienstleisterin
Unternehmerische Vorhaben und Entscheidungen, die mutig aus der Perspektive von Risiko- und Changenmanagement getroffen werden, verdienen eine zügige Unterstützung ohne bürokratische Hürden. Ich werde unternehmerische Entscheidungen aktiv unterstützen, Bürokratie abbauen und eine kundenfreundliche, digitale Verwaltung vorantreiben – als Partnerin auf Augenhöhe.

3. Wasserstoff & Energiezukunft
Die Grafschaft Bentheim verfügt über eine der besten Ausgangslagen Deutschlands: Das Kernnetz ist aktiv, Transportleitungen verlaufen durch den Landkreis. Der entscheidende Schritt ist jetzt der Aufbau eines lokalen Verteilnetzes mit T-Stück-Anschlüssen.
Meine Position: Von Transit zu Wertschöpfung
Jetzt gilt es, die Region vom Transitgebiet zum echten Wasserstoff-Wirtschaftsstandort zu entwickeln. Dafür braucht es kluge Regelungen vom Bund, mutige kommunale Kooperationen – und eine proaktive Wirtschaftsförderung. Dafür werde ich einstehen!

4. Mobilität & Bahnreaktivierung
Die Reaktivierung der Bahnstrecke Neuenhaus–Coevorden ist ein herausragendes Infrastrukturprojekt für die gesamte Region. Jetzt muss das Öffentliche-Verkehrs-Netz durch Busanbindungen ergänzt werden – damit Mobilität in der Fläche real wird.
Meine Position: ÖPNV ausbauen und die grenzenlose Stärke nutzen
Mobilität darf kein Privileg sein. Ich werde die Bahnreaktivierung aktiv begleiten und dafür sorgen, dass Busverbindungen die Schiene dort ergänzen, wo der Zug nicht hält. Es gilt, gemeinsam weitere Ziele für die Zukunft anzugehen: Ich stehe für eine Zugverbindung von Nordhorn nach Rheine und Münster. Und für den ICE in der Grafschaft. Ich werde die Grafschaft persönlich per ÖPNV erkunden. Die enge Verbundenheit mit den niederländischen Nachbarn ist für die Grafschaft Bentheim weit mehr als nur gute Nachbarschaft - sie ist ein unschätzbarer ökonomischer und kultureller Standortvorteil. Ich werde mich als Landrätin dafür einsetzen, dass wir diese grenzüberschreitenden Synergien noch stärker nutzen und ausbauen. Mein Ziel ist ein echter 360-Grad-Arbeitsmarkt, auf dem administrative Hürden abgebaut werden und Fachkräfte sowie Unternehmen beiderseits der Grenzen nahtlos zusammenfinden.

5. Bildung, Qualifikation & Arbeit
Der Campus Berufliche Bildung in Nordhorn ist eine Investition in die Zukunft der Menschen hier vor Ort. Wenn Menschen nach Ausbildung und Studium in der Grafschaft bleiben oder in die Grafschaft zurückkehren, weil sie hier eine echte Zukunft sehen – das ist der größte Erfolg, den Kommunalpolitik erzielen kann. Bildung und Arbeit gehören zusammen.
Meine Position: Standortattraktivität durch Bildung
Der Campus Berufliche Bildung ist dafür ein zentraler Baustein. Ich stehe für diesen besonderen Lernort des generationsübergreifenden Lernens, der für mich auf drei Säulen steht: Fortbildung, Weiterbildung und Ausbildung – offen, ganztägig, praxisnah, vernetzt mit Handwerk und Mittelstand. Wer in der Grafschaft bedarfsorientiert aus-, fort- und weitergebildet wird, hat eine gute Perspektive und bleibt hier.

6. Migration & Integration
Die CDU bekennt sich klar: Wer vor Verfolgung oder Krieg flieht, erhält Schutz. Doch das Asylrecht ist kein allgemeines Migrationsrecht. Wer kein Bleiberecht hat, muss konsequent zurückgeführt werden.
Meine Position:
Unser eigentlicher Auftrag gilt denen, die hier sind und bleiben dürfen: Sie müssen gut und erfolgreich integriert werden – in Arbeit, Sprache und Gemeinschaft. Das erfordert kluge kommunale Steuerung, die ich als Landrätin aktiv vorantreiben werde.

7. Gesundheitsversorgung
Eine wohnortnahe ärztliche Versorgung ist eine Grundbedingung für eine lebenswerte Grafschaft. Hausarztpraxen sind in der ländlichen Region unverzichtbare Anlaufstellen. Der demografische Wandel macht Handeln notwendig – besonders bei Hausarztpraxen und Kinderfachärzten Die EUREGIO-Klinik Nordhorn bleibt dabei ein unverzichtbarer Anker.
Meine Position: Ärztliche Versorgung sichern
Ich werde frühzeitig Anreize schaffen, damit Ärztinnen und Ärzte in die Region kommen und bleiben – von der Hausarztpraxis bis zur Fachklinik. Anreize zur Niederlassung, Unterstützung von Ärztenetzwerken und die Stärkung der EUREGIO-Klinik sind meine konkreten Ansatzpunkte.
Gute Ernährung ist das Fundament jeder Gesellschaft - und je regionaler sie bezogen wird und je mehr ich darüber weiß, um so wertvoller. Deshalb werde ich mich für Regionalität und insbesondere bei öffentlicher Verpflegung für eine hohe Qualität einsetzen.

8. Inklusion & Menschen mit Förderbedarf
Eine starke Gemeinschaft zeigt sich daran, wie sie mit ihren schwächsten Mitgliedern umgeht. Menschen mit besonderen Bedürfnissen – ob körperlich, geistig oder seelisch – brauchen verlässliche Anlaufstellen, passgenaue Unterstützung und eine Politik, die ihre Stimme hört. Inklusion ist kein Lippenbekenntnis, sondern eine gestalterische Aufgabe.
Meine Position: Inklusion stärkt Gemeinschaft
Jeder und jede kann in eine Situation geraten, in der sich das Leben von einem auf den anderen Tag dramatisch verändert. Als Landrätin werde ich dafür sorgen, dass Einrichtungen und Angebote für Menschen mit besonderen Bedürfnissen im Landkreis gestärkt werden.

9. Pflege & Daseinsvorsorge
Gute Pflege muss auch auf dem Land erreichbar sein – das ist eine Frage der Würde. Angesichts des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels in der Pflege brauchen wir vorausschauende kommunale Konzepte: von der ambulanten Versorgung über Tagespflege bis hin zur stationären Einrichtung in der Fläche.
Meine Position: Stärkung der Pflege und Unterstützung der pflegenden Angehörigen
Ich werde als Landrätin dafür eintreten, dass pflegebedürftige Menschen in der Grafschaft Bentheim wohnortnah versorgt werden – und dass pflegende Angehörige nicht allein gelassen werden.

10. Gemeinschaft & Ehrenamt
Sportvereine, Feuerwehren, Heimatvereine, DRK, Landjugend, gelebte Ökumene – das dichte Netz des Ehrenamts ist das soziale Kapital der Grafschaft. Ich werde dieses Engagement schützen, stärken und sichtbar machen – nicht als jemand, der von außen verwaltet, sondern mittendrin lebt.

11. Sicherheit & Ordnung
Sicherheit ist keine Selbstverständlichkeit – sie ist eine politische Verantwortung des Staates für seine Bürgerinnen und Bürger. Ich stehe klar an der Seite der Feuerwehren, des Rettungsdienstes und der Polizei. Die gesamte Blaulichtfamilie verdient nicht nur Dank, sondern auch die nötige Ausstattung, Vernetzung der Behörden und politische Rückendeckung. Gemeinsam schaffen wir in der Grafschaft sichere Orte – für Kinder auf dem Schulweg, für Familien im Alltag und für alle, die hier leben.

12. Europa, EU-Förderperiode 2028–2034 & Hightech-Agenda des Bundes
Mit dem neuen mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034 stellt die Europäische Union rund
2 Billionen Euro und damit jährlich einen dreistelligen Milliardenbetrag bereit – mit klaren Schwerpunkten auf
- Wettbewerbsfähigkeit,
- Transformation,
- Klimaschutz,
- Digitalisierung und
- regionaler Kohäsion.
Für die Grafschaft Bentheim bietet diese in 2028 beginnende und deshalb bald anzusteuernde Förderperiode strategische Chancen: Investitionen in Infrastruktur, Innovation und Fachkräfteentwicklung - gezielt für die Region. Die Grafschaft lebt echte europäische Partnerschaft mit den Niederlanden vor – sichtbar bei der Bahnreaktivierung Neuenhaus–Coevorden.
Die CDU-geführte Bundesregierung investiert zwischen 2025 und 2029 einen größeren Milliardenbetrag und damit jährlich einen dreistelligen Millionenbetrag in die Hightech-Agenda Deutschland. Sechs Schlüsselfelder stehen im Mittelpunkt:
- Künstliche Intelligenz,
- Quantentechnologien,
- Mikroelektronik,
- Biotechnologie,
- Kernfusion sowie
- klimaneutrale Energieerzeugung und Mobilität.
Meine Position: Chancen erkennen und Chancen ergreifen
Was bedeutet das konkret für unsere Region? Mein Ziel ist es, die EU noch intensiver zum regionalen Standortfaktor zu machen. Die Nachbarschaft zu den Niederlanden ist ein strategischer Standortvorteil, den nicht viele Regionen besitzen. Und ich werde als Landrätin alles dafür zu tun, dass die Grafschaft maximal von den EU- und Bundes-Fördertopfen partizipiert und damit selbstbestimmt Zukunft mitgestaltet: KI und Robotik können neue Produktionsmöglichkeiten eröffnen. Mikroelektronik und Digitalisierung können neue Berufsfelder schaffen, die wir über den Campus Berufliche Bildung erschließen können. Klimaneutrale Technologien verknüpfen sich direkt mit dem Wasserstoff-Kernnetz durch den Landkreis. Als Landrätin werde ich aktiv dafür sorgen, dass Handwerk, Landwirtschaft und Unternehmen in der Grafschaft frühzeitig informiert werden und die Region eine starke Stimme in den Partnerschaftsplanungen auf EU- Landes- und Bundesebene sein wird.
Verlässlich. Klar. Vor Ort.
DIE REGION
Eine Erfolgsgeschichte – die ich unterstützen will.
Die Grafschaft Bentheim hat bewiesen, wie erfolgreicher Strukturwandel gelingt. Es sind nicht große Konzerne, die hier die Wirtschaft tragen, sondern ein breiter Mix aus inhabergeführten Betrieben, international tätigen Unternehmen und einem starken Mittelstand. Das ist kein Zufall – das ist das Ergebnis von Mut, Engagement und kluger Standortstrategie.
Diese Erfolge zu halten, weiterzuentwickeln und politisch abzusichern – das ist mein Versprechen an die Grafschafterinnen und Grafschafter.
„Nordhorn ist eine Mut-Macherstadt. Es ist der Region gelungen, den Strukturwandel erfolgreich zu gestalten – etwas, was an vielen anderen Stellen in Deutschland nicht in gleicher Weise gelingt.“
– Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier · Oktober 2024
GESTERN & HEUTE
„Was soll denn nur werden?“ – und dann ist es doch gelungen.
Wer heute durch den NINO-Hochbau in Nordhorn geht und das Stadtmuseum besucht, spaziert durch gelebte Wirtschaftsgeschichte. Wo einst 50.000 Spindeln rotierten und mehrere Millionen Meter Stoff pro Jahr produziert wurden, erinnert heute die Dauerausstellung „Menschen, Mode und Maschinen“ an eine Industrie, die Nordhorn und die ganze Grafschaft Bentheim geprägt hat.
Als NINO in den 90’er Jahren in Konkurs ging, war das ein Schock. Und ich bin sicher: Es gab damals viele, die sagten: „Was soll denn nur werden?“
Und trotzdem ist es gelungen. Nicht durch Subventionen, die eine sterbende Industrie künstlich am Leben hielten. Sondern durch Mut, Unternehmergeist und den Willen der Menschen hier, sich neu zu erfinden.
Dieses Erbe verpflichtet. Und es ermutigt.
Denn heute erlebe ich wieder Menschen, die zweifeln, wenn es um Digitalisierung geht oder um Künstliche Intelligenz. Um den Wandel von Hardware zu Software, von Produkt zu Plattform, von Maschine zu vernetztem System. Ich sage mit Zuversicht: Es wird, es wird gut werden. Weil die Grafschaft es schon einmal bewiesen haben.
Die Grafschaft hat den härtesten Strukturwandel der Nachkriegszeit gemeistert. Diesen nächsten Wandel werden wir auch meistern – wenn wir gemeinsam handeln. Der Mittelstand braucht dabei keine Bevormundung, aber er braucht verlässliche Unterstützung: beim Zugang zu KI und Robotik, bei der Vernetzung von Maschinen und Daten, bei der Fachkräfteentwicklung für die Berufe von morgen.
Software wird wichtiger als Hardware. Vernetzung wichtiger als Einzelkämpfertum. Aber eines bleibt: Der starke, inhabergeführte Mittelstand der Grafschaft Bentheim.
Damals haben die Grafschafterinnen und Grafschafter bewiesen, was möglich ist, wenn man zusammensteht. Das ist mein Vertrauen. Und mein Antrieb.

Ihre Grafschaft.
Mein Einsatz.
Ich suche das Gespräch mit Ihnen – persönlich, vor Ort, in der ganzen Grafschaft. Ab April bin ich unterwegs.
Ihre Unterstützung macht den Unterschied
Ein erfolgreicher Wahlkampf entsteht durch persönliche Begegnungen, gute Gespräche und den Austausch vor Ort. Damit diese Arbeit möglich ist, braucht es neben Zeit und Einsatz auch finanzielle Unterstützung.
Wenn Sie meinen Weg zur Landratswahl 2026 unterstützen möchten, freue ich mich sehr über Ihre Spende.
Spendenkonto:
CDU Kreisverband Grafschaft Bentheim
IBAN: DE44 2675 0001 0000 0255 51
BIC: NOLADE21NOH
Verwendungszweck:
Landratswahl 2026 – Name, Adresse, Ort des Spenders
Jeder Beitrag hilft dabei, Veranstaltungen zu organisieren, Informationsmaterial bereitzustellen und mit den Menschen in unserer Region direkt ins Gespräch zu kommen.
Ich danke Ihnen herzlich für Ihr Vertrauen und Ihre Unterstützung. Gemeinsam können wir unsere Grafschaft Bentheim weiter positiv gestalten.
Adresse
CDU Kreisverband
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48529 Nordhorn
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Telefon: +49 05921 89245
E-mail: info@grafschafter-cdu.de
