Beteiligungen strategisch bündeln: CDU-Kandidatin Anja Terhorst will Synergien für die Grafschaft heben

Die CDU-Kandidatin für das Amt der Landrätin, Anja Terhorst, will die Beteiligungen des Landkreises Grafschaft Bentheim künftig stärker strategisch aufeinander abstimmen. Ziel sei es, durch eine engere Zusammenarbeit der kreiseigenen Gesellschaften Synergien zu nutzen, Prozesse effizienter zu gestalten und konkrete Einsparungen zu erreichen. Damit soll die Grafschaft gestärkte werden. Das machte Anja Terhorst bei einem Besuch bei der Bentheimer Eisenbahn AG deutlich.
Im Rahmen des Gesprächs haben sich Anja Terhorst, Landratskandidatin für die Grafschaft (CDU), und Reinhold Hilbers, CDU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter mit dem Vorstand der Bentheimer Eisenbahn AG, Joachim Berends, über die strategischen Mobilitätsziele ausgetauscht. Dabei ging es um die Reaktivierung des SPNV, aber auch darum, die Gebiete der Grafschaft, die nicht direkt an der Bahnstrecke liegen, über den Busverkehr an die Schiene anzubinden. „Wir haben einen leistungsfähigen öffentlichen Personennahverkehr“, sagte Joachim Berends. Die Beteiligten waren sich einig, dass dieser auch immer wieder optimiert und angepasst werden muss.
„Wir haben leistungsfähige Gesellschaften –wir können mit Sicherheit weiteres Potenzial ausschöpfen, wenn wir Synergien heben und Kräfte bündeln. Das möchte ich angehen“, erklärt Anja Terhorst.
Zu den wesentlichen Beteiligungen des Landkreises zählen unter anderem die Euregio-Klinik, die Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft sowie die Bentheimer Eisenbahn. Nach Vorstellung der CDU-Kandidatin sollen insbesondere sogenannte Shared Services künftig stärker gemeinsam organisiert werden. Durch eine verstärkte Zusammenarbeit in strategischen Fragen, können man noch mehr erreichen. Konkret sieht Terhorst Potenziale in den Bereichen IT und Digitalisierung, Beschaffung und Vergabe, Personal und Ausbildung, Fuhrparkmanagement sowie Kommunikation und Marketing. Durch gezielte Abstimmungen könnten mögliche Parallelstrukturen reduziert werden und Ressourcen effizienter eingesetzt werden. In den Bereichen, in denen es Überschneidungen gibt, könnten die Synergien gehoben werden.
Zur Koordinierung der Zusammenarbeit schlägt Anja Terhorst die Einrichtung eines „Strategischen Beteiligungsrates“ vor. In diesem Gremium sollen die Geschäftsführungen der wesentlichen Kreisgesellschaften regelmäßig zusammenkommen, um gemeinsame Projekte abzustimmen, Investitionen zu koordinieren und Synergien systematisch zu nutzen. Dabei betont die CDU-Kandidatin ausdrücklich, dass keine neue Holding-Struktur geschaffen werden soll. Die bestehenden Gesellschaften sollen eigenständig bleiben und ihre bisherigen Rechtsformen sowie Aufsichtsgremien behalten. „Der Landkreis ist als Eigentümer verantwortlich dafür, dass seine Gesellschaften nicht nur für sich selbst gut arbeiten – sondern auch zusammen. Wir werden kein Geld auf dem Tisch liegen lassen, dass wir in Schulen, Straßen und Soziales investieren könnten“, so Terhorst.
Die CDU Grafschaft Bentheim sieht in der stärkeren strategischen Bündelung der Kreisbeteiligungen einen wichtigen Schritt hin zu einer modernen und effizienten Kreisverwaltung.






